Expom zum Exportmeister gekürt!

Expom gewann den Preis für Regionale Exportadler in der Kategorie „Innovatives Exportprodukt”. Diese Auszeichnung hat der Vorstandsvorsitzende von Expom, Herr Rafał Domżalski, im Namen des Unternehmens während der feierlichen Gala am 19. Oktober 2016 in Olsztyn in Empfang genommen.

Die Auszeichnungen im Rahmen der Regionalen Exportadler werden von der polnischen Tageszeitung Rzeczpospolita verliehen und bezwecken die Auswahl der Spitzenreiter im Bereich des Exports auf ausländische Märkte wie auch der Förderung des polnischen Exports. In diesem Jahr gewann Expom in der Kategorie „Innovatives Exportprodukt” die Auszeichnung, wobei dieses Unternehmen sage und schreibe 98 % der gesamten Produktion exportiert.

- Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung, die sich ganz bestimmt als Motivation und Anreiz für eine noch intensive Weiterentwicklung erweisen wird. Wir freuen uns, dass unsere Gesellschaft ein gutes Beispiel dafür ist, dass selbst Unternehmen aus kleinen Orten internationale Märkte erobern können – berichtet Rafał Domżalski, Vorstandsvorsitzender von Expom.

In der Kategorie „Innovatives Exportprodukt” kämpften Unternehmen, die in ihrem Angebot ein Produkt haben, welches mit Blick auf Innovationsfähigkeit oder Komplexität des technologischen Ansatzes die Förderung im Inland verdient. Trotz starker Konkurrenz hat eben Expom zusammen mit drei anderen Preisträgern diese Auszeichnung gewonnen.

Nach der Preisverleihung fand eine Debatte mit folgendem Titel statt: „Business ohne Grenzen - Suche nach neuen Märkten und Instrumenten zur Unterstützung des polnischen Exportes. Wie wird man ein Champion?”, an der eingeladene Gäste einschließlich des Vorstandsvorsitzenden von Expom S.A. teilgenommen haben.

Liste der ausgezeichneten Unternehmen beim Wettbewerb Exportadler 2016:

  • Innovatives Exportprodukt: Expom S.A. (Kurzętnik); PIPiH Obram sp. z o.o (Olsztyn); Zortrax SA (Olsztyn); Heinz Glas Działdowo sp. z o.o (Działdowo)
  • Bester Exporteur: Szynaka-Meble sp. z o.o (Lubawa); ZPU Prawda sp. z o.o (Olecko); Indykpol S.A. (Olsztyn)
  • Dynamischster Exporteur: Model Art. Sp z o.o (Ostróda); Pol-Foods sp. z o.o (Prostki); Sklejka-Pisz Paged SA (Pisz)
  • Exportprodukt: Lactima sp z o.o (Morąg); Impress Decor Polska sp. z o.o (Ełk)
  • Exportpersönlichkeit: Impress Decor Polski sp. z o.o (Ełk) – Dariusz Świątek; Indykpol SA (Olsztyn) – Piotr Kulikowski; Kaczkan Zakłady Produkcji Drzewnej sj (Klonowy Dwór) – Józef Waldemar Kaczkan; Pol-Foods sp. z o.o (Prostki) – Andrzej Zadrożny
  • Andere Auszeichnungen: Dam-Rob; Falken Trade Polska, FLSmidth Maag Gear, FM Bravo, Michelin Polska, Oristo, Ostróda Yacht, Paged Sklejka, Amex, Eko Snails Garden, Ubojnia Drobiu Górni i Synowie
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Auslieferung des Stahlgiganten von Expom

 

Das im nördlichen Teil Polens ansässige Unternehmen Expom realisierte den Auftrag für sieben in der Firmengeschichte modernste Kräne. Eines davon ist der Knuckleboom-Kran mit einem Gewicht der Konstruktion selbst von 50 Tonnen, der mit hochentwickelten technologischen Lösungen ausgestattet ist. 

Dies ist der größte Kran mit Blick auf die Belastung während des Tests, der bisher durch Expom in Polen hergestellt wurde. Der Knuckleboom-Kran verfügt über einen charakteristischen, d. h. zweiteilig einklappbaren, Kranarmaufbau. Dieser Kran ist mit zusätzlichem Hydraulikzylinder zwischen dem Haupt- und Endkranarm ausgestattet, wodurch sich die Kranarme ein- und ausklappen lassen. Aufgrund dieses Aufbaus verfügt der Knuckleboom-Kran über größere Rangiermöglichkeiten, wodurch der Transport von Lasten optimiert werden konnte.
Die Maschine lässt aus der Ferne übers Internet steuern. Sobald das Steuergerät des Krans ans Internet angeschlossen wird, ist es möglich, die Anlage sogar aus einem anderen Ende der Welt zu Servicezwecken zu steuern. Der Kran kommt bei der Unterstützung von Windparks auf dem Meer zum Einsatz und dadurch ist eine derartige Möglichkeit sehr wertvoll. Die Knuckleboom-Anlage stellte ehrgeizige Anforderungen in erster Linie aufgrund der Größe und des Durchmessers der verwendeten Materialien dar. Die Reichweite des zu hebenden Gewichts beträgt bis zu 24 Metern und die nominale Tragfähigkeit liegt bei maximaler Auslenkung bei 24 Tonnen, wodurch diese Konstruktion als der in der mehr als 60-jährigen Firmengeschichte von Expom größte hergestellte Kran gilt. Die Konstruktion selbst des ausgestatteten Krans erreicht ein Gewicht von 50 Tonnen und für seine Produktion wurden ca. 80 Stahltonnen verwendet. Zur Beschichtung der gesamten Anlage mit Farbe waren 300 Liter einer hochwertigen dreischichtigen chemischen Struktur notwendig. Der Kran wurde mit einer Kabine zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen des Kranführers aufgrund des Einsatzes der Anlage im Dauerbetrieb ausgestattet. Darüber hinaus verfügt der Kran über eine Kameras samt Lampe am Kranarmende und über eine zweite Kamera zur Überwachung der Arbeit der Windetrommel, wodurch die Arbeit des Kranführers erheblich erleichtert wird und größere Sicherheit während der zu verrichtenden Aufgaben gewährleistet. Der Kran ist mit Überlastsensoren und mit Waagen für das zu hebende Gewicht ausgestattet, wodurch die Konstruktion gegen  Überlast und potentielle Beschädigungen geschützt ist.

Während des dynamischen Tests wurde die Konstruktion auf Überlasten getestet und hob dabei ein Gewicht von ca. 30 Tonnen bei maximaler Reichweite. Offshore-Kräne verfügen im Gegensatz zu Baukränen über keine Gegengewichte, was eine Herausforderung für die Teststation darstellt. Das Gewicht von ca. 30 Tonnen, welches vom Befestigungspunkt 24 Meter entfernt ist, erzeugt Kräfte, die die bisher konzipierte Stahlkonstruktion der Teststation samt Betonfundament ausreißen können. Um einen Test dieses Krans durchführen zu können, musste daher die bisherige Teststation bei Expom durch Verankerung zusätzlich verstärkt werden. Alle Kräne wurden seit der Anfangsphase durch den Inspektor vom norwegischen Schiffbauverband DNV-GL beaufsichtigt, der die Produktion von Maschinen im Einklang mit den Weltmeeresstandards überwacht.
Aufgrund der Entfernung der Firma aus Ermland und Masuren vom Meer erwies sich zudem der Transport als eine enorme Herausforderung. Der Kran wurde in Einzelteile zerlegt und mit dem Straßentransport als Last mit Übergröße zum Hafen in Danzig gebracht, von wo es mit der Fähre nach Skandinavien weiterging. Der Kran wird dort bei der Unterstützung von Windparks auf dem Meer eingesetzt.

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