Veränderungen bei Expom S.A. – neue Lackier- und Trockenkabine

Der neueste Kauf von Expom, die Lackier- und Trockenkammer, ist ein luftdichter mit isolierten Wänden aus feuerfesten Materialien getrennter Raum. Mit dieser Investition kann die Produktionskapazität der Lackieranlage gesteigert werden, die bisher das am wenigsten effiziente Element im Produktionsprozess war.

Der Kauf der Lackierkabine der Firma SCITEEX aus der Serie DIANA Modell PB-DB 1855 positioniert Expom technologisch betrachtet auf Augenhöhe mit den Weltmarktführern. Die Kammer ist u.a. mit starker Belüftung, eigener Heizungsanlage und Steuerung für die Bauteile der Belüftungs- und Heizungsanlage ausgerüstet, die die Lackierung und spätere Trocknung ermöglicht.

Zu den grundlegenden technischen Parametern der besagten Kabine zählen:

  • Außenmaße: 18,0 x 5,0 x 5,0 m,
  • horizontale Belüftung - Luftströmungsgeschwindigkeit ≈0,5 m/s,
  • Belüftungs- und Heizungsaggregat - Kapazität 40 000 m3/h, Heiz-/Motorleistung = 270/15 kW, Heizmittel – Flüssiggas Propan - 1 St.,
  • Auszugsaggregat - Kapazität 40 000 m3/h, Motorleistung 15 kW - 1 St.,
  • Wärmerückgewinnungsanlage (Wirkungsgrad > 60 %) samt Basis für die Wärmerückgewinnungsanlage - 1 St.,
  • Frischluftfiltration: Vorfilter + Deckenfilter (≈ 26 m3)

Zu den zwei charakteristischsten Eigenschaften der Kabine zählt die Möglichkeit deren Teilung in zwei parallel arbeitende Zonen und zwar in den Lackier- und Trocknungsbereich sowie in die Luftstromebenen.

Die verschiebbare Trennwand ermöglicht die Trocknung von Fertigteilen, während im anderen Bereich zur gleichen Zeit die Auftragung von Lackschichten stattfindet. Ohne diese Aufteilung steht die gesamte Fläche zur Verfügung, die gemäß laufenden Bedürfnissen als Trocken- oder Lackieranlage verwendet werden kann.

Die Luftstromebenen ermöglichen bei durchdachter Anordnung der Elemente im Inneren der Kabine das Lackieren der Produkte mit unterschiedlichen Farbtypen oder mit diversen Farben, ohne dabei die Arbeitsfläche leeren zu müssen.

Der Einsatz eines derart modernen Geräts wie die Lackier- und Trockenkabine ist ein riesiger Schritt nach vorne in Bezug auf die Technologie der Auftragung von Lackschichten sowie eine enorme Verbesserung der Produktivität und Arbeitsschutzbedingungen bei Expom.

Das Ausbleiben externer Faktoren eliminiert zugleich Elemente, die typische Lackierfehler wie z. B. Einschlüsse und mechanische Beschädigungen hervorrufen. Vermieden werden konnte auch die fehlende Haftfähigkeit aufgrund unmöglicher Sicherstellung entsprechender Umgebungsbedingungen.

Die Steigerung der Kapazität resultiert in erster Linie aus der Möglichkeit der Trocknung von Elementen bei einer Temperatur bis 60 °C. Derzeit erfolgt die Trocknung bei 20-30 °C, was eine Trocknungszeit von ≈ 10-12 Stunden erforderlich macht. Bei 60 °C sind es nur ≈ 2 Stunden.

Erwähnenswert ist auch der Arbeitsschutz. Das Arbeiten an einem bestens belüfteten, beleuchteten und beheizten Ort ermöglicht den Lackierern die vollständige Konzentration auf der jeweiligen Aufgabe gemäß technischen Anweisungen und unter Einhaltung höchster Qualität. Ferner sind sie der Einwirkung von sehr schädlichen chemischen Substanzen, die in den Lackierprodukten enthalten sind, weniger ausgesetzt.

PDFdruckenwyślij...

Rafał Domżalski (Expom S.A.): Unternehmer im Iran sind wie in Boxen geschlossene Pferde, die auf einen Startschuss warten

Den 28. September 2015 ging die Regierungshandelsmission im Iran zu Ende zu der der Wirtschaftsminister Janusz Piechociński polnische Unternehmer mitnahm. Die Offshore- und Maschinenbranche wurde von Expom vertreten.

An der Mission nahmen in erster Linie Vertreter des polnischen Lebensmittelsektors, der Energiebranche und der Landwirtschaft teil. Expom, die auf die Produktion von Davits und Marinekranen sowie von großräumigen Stahlkonstruktionen spezialisiert ist, war der einzige Vertreter aus dem Bereich Schiffbauindustrie, Anlagen für den Seetransport und Maschinenbaubranche.

- Iran lässt sich heutzutage mit Polen an der Wende der 80er und 90er Jahre vergleichen. Dies macht sich in der Wirtschaft, Infrastruktur, Automobilbranche und in der Industrie bemerkbar. Die Geschäftswelt wartet ungeduldig auf die Aufhebung der bestehenden Sanktionen und ist auf eine internationale Kooperation bereit. Es ist für uns der beste Zeitpunkt, die Bedürfnisse des Irans zu erkennen, sich einen Überblick über die Möglichkeiten und Schwierigkeiten zu verschaffen, Geschäftsbeziehungen zu knüpfen oder Verhandlungen zu führen, um gerade an diesem Neubeginn teilnehmen zu können – fasst der Vorstandsvorsitzende von Expom S.A., Rafał Domżalski, diese Wirtschaftsreise zusammen.

Der Zweck der Wirtschaftsmission war es, konstruktive Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit dem Iran zu knüpfen. Der Wirtschaftsminister Janusz Piechociński hatte eine Gelegenheit, unter anderem mit dem iranischen Minister für Industrie, Bergbau und Handel oder mit dem Minister für Wirtschaft und Finanzen zu sprechen. Als Ergebnis dieser Gespräche wurde ein Abkommen über die wirtschaftliche Zusammenarbeit unterzeichnet.

- Das unterzeichnete Abkommen über die wirtschaftliche Zusammenarbeit wird es nicht nur ermöglichen, unmittelbare Maßnahmen auf Regierungsebene zu treffen, sondern wird vor allem zur Entwicklung der handelspolitischen Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern beitragen - sagte der stellvertretende Ministerpräsident Janusz Piechociński in Teheran bei einem Treffen mit dem iranischen Minister für Wirtschaft und Finanzen Alim Tayebnia.

Gemeinsam mit den aus Polen eingeladenen Unternehmern sprach der stellvertretende Ministerpräsident während der Gespräche mit arabischen Politikern und Wirtschaftsvertretern Themen an, die für verschiedene Zweige der polnischen Wirtschaft von Bedeutung sind.

- Der Besuch war sehr erfolgreich und die B2B-Treffen waren auf unsere Bedürfnisse ausgerichtet. Ich habe mich mit mehreren arabischen Unternehmern getroffen, die ihr Interesse am Angebot von Expom geäußert haben und bereits mit konkreten Fragen zu uns kamen. Wir sehen eine Chance, eine Zusammenarbeit im Bereich der Spezialausrüstung und der großräumigen Stahlkonstruktionen für den Bergbau, Kranindustrie und technische Infrastruktur aufzunehmen. Wir produzieren in erster Linie für den Export und haben die bei Expom hergestellten Anlagen bereits in die Vereinigten Arabischen Emirate oder nach Singapur ausgeliefert. Jetzt ist der Iran an der Reihe – schätzt Rafał Domżalski ein.

- Es ist hervorzuheben, dass der Markt im Iran zwar stark unterfinanziert ist, aber ein enormes Potential bietet. Erfolgsversprechend sind auch die sozialen Gemeinsamkeiten zwischen unseren beiden Ländern. Die Entwicklung der Wirtschaft wird zentral gehemmt, genauso wie es in Polen in den 80er Jahren der Fall war. Die Zensur beschränkt den Zugang zu Informationen und Kultur. Die Menschen haben jedoch gelernt, diese Einschränkungen gekonnt zu umgehen. Trotz Sanktionen und vielen Hindernissen gibt es bereits im Iran Unternehmen, die nach marktwirtschaftlichen Prinzipien agieren und den Außenhandel betreiben. In einigen Monaten werden jedoch ganz neue Möglichkeiten zum Vorschein kommen und Polen sollte diese nutzen – fügt der Vorstandsvorsitzende von Expom hinzu.

PDFdruckenwyślij...
Nächste Seite